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Baufreiheit für Neubauten in Klostergasse
08.07.2015

Baufreiheit für Neubauten in Klostergasse

Doch erst einmal rücken Archäologen an

Für die von der WOBAG geplante Neugestaltung des Quartiers Klostergasse/Barfüßergasse besteht jetzt vollständige Baufreiheit. Bereits 2014 fielen im Hinterhof des ehemaligen WOBAG-Verwaltungsgebäudes in der Klostergasse 27 die Gebäude der alten Garagen und Werkstatt. Letztere stand zur Hälfte auf städtischem Grund und Boden, weshalb der Abriss dieses Gebäudeteils auch hälftig gefördert werden konnte. Jetzt konnten auch die Abrissarbeiten von ehemaligen Wohngebäuden und reichlich Nebengelassen in der Barfüßergasse  11 und 13 abgeschlossen werden, was die WOBAG als Bauherrin in Summe rund 28 000 Euro kostete. Letztgenannte Gebäude befanden sich auf privaten Grundstücken, die die WOBAG zuvor erworben hatte.

 Einzig das Haus Nr. 13 steht noch. Hier besteht derzeit die Auflage der Denkmalpflege, es zu erhalten. „Aus wirtschaftlichem Aspekt völlig unmöglich“, verweist Angela Becher, zuständig für alle Sanierungsvorhaben in der WOBAG, auf zwar jede bautechnische Machbarkeit, die aber mit Blick auf die in Saalfeld zu erzielenden Mieten völlig inakzeptabel sei. Gegen die Auflage der Denkmalpfleger sei man daher in Widerspruch gegangen und sieht „Anzeichen für einen erfolgreichen Ausgang in unserem Sinne“, so Becher.

Den Bau der notwendigen Baustraße behindert der verbliebene Gebäude zum Glück nicht. Die Straße, von der aus Baufahrzeuge die künftige Baustelle erreichen werden, unter anderem auch, um einen Baukran aufstellen zu können, kann wie geplant von der Barfüßergasse aus links am Gebäude vorbei errichtet werden. Wann indes mit dem eigentlichen Neubau von zwei dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern begonnen werden kann, ist derzeit noch offen. Idealerweise sollte der Rohbau vor dem nächsten Winter stehen. Doch nun haben sich ab 14. Juli erst einmal die Archäologen vom Landesamt für Denkmalpflege aus Weimar angekündigt.

Schon bei Einreichung des Bauantrages war der WOBAG von der Baugenehmigungsbehörde im Landratsamt signalisiert worden, dass die Archäologen einbezogen werden müssen und die Arbeiten im Umfang von rund 90 000 Euro vom Bauherren zu tragen sind. Im Umfeld des ehemaligen Franziskanerklosters wird wie einst in der Brudergasse mit archäologischen Funden gerechnet. Sie bei den erfolgenden Grabungen festzustellen und zu dokumentieren, ist die Hauptaufgabe der Archäologen.

Für die WOBAG bedeutet das, sollten die Grabungen, die auf den Flächen der beiden Neubauten beginnen werden, über Gebühr Zeit in Anspruch nehmen,  den Bauablaufplan zu ändern. Statt wie geplant im August zuerst den Rohbau der beiden neuen Häuser zu errichten, würde man dann mit Blick auf die kalte Jahreszeit mit dem Rückbau und Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes beginnen.

Die anzulegende Baustraße, in der auch ein Teil der künftigen Versorgungsleitungen verlegt werden wird, wird später als Erschließungsstraße für das rund 6000 Quadratmeter große neu gestaltete innerstädtische Wohnquartier dienen. Rund 3800 Quadratmeter davon befanden sich bereits in WOBAG-Eigentum, darunter auch eine große Grünfläche, die bisher kleingärtnerisch genutzt wurde.

Die Fertigstellung der Wohnanlage mit insgesamt 18 Wohnungen und einer Investitionssumme von rund vier Millionen Euro -  Fördermittel gibt es dafür keine -  ist im IV. Quartal 2016 geplant.

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