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Rauchwarnmelder bis 2018 in allen Wohnungen
13.08.2015

Rauchwarnmelder bis 2018 in allen Wohnungen

Bisher rund ein Viertel aller WOBAG-Wohnungen bestückt

Die Thüringer Bauverordnung vom 13.03.2014 schreibt vor, dass bis zum 31.12. 2018 alle Wohnungen im Freistaat mit Rauchwarnmeldern (RWM) ausgestattet sein müssen.Die Gesellschaft begann mit der Installierung von RWM bereits 2002 und hat bislang rund ein Viertel ihres Wohnungsbestandes mit diesen lebensrettenden Piepsern bestückt. Neubauten und neu sanierte Wohnungen erhalten diese RWM sofort. Wohnungen im Bestand haben noch bis 2018 Zeit für die Nachrüstung. Diesen gesetzlichen Spielraum will die Gesellschaft im Interesse ihrer Mieter nicht ausreizen. Doch die geplante Installierung weiterer RWM in Größenordnungen scheiterte 2014/2015 an Kapazitätsengpässen beim beauftragten Messdienstleister Techem. Allein in der Gesellschaft mit ihren rund 2.650 Wohnungen sind rund 9.000 Geräte zu installieren, im Schnitt drei pro Wohnung. Denn ausgerüstet werden müssen laut Gesetzgeber alle Schlafräume, Kinderzimmer sowie der Wohnungsflur. „Bei Wohnungszuschnitten, bei denen andere Aufenthaltsräume nur über das Wohnzimmer erreichbar sind, muss auch das Wohnzimmer ein Gerät erhalten, da dieser Raum im Sinne des Gesetzgebers dann Fluchtweg ist“, erläutert Volker Merkel, zuständiger Mitarbeiter bei der Gesellschaft die gesetzlichen Vorgaben. Generell nicht ausgestattet werden müssen Küchen, Bäder, Keller und Treppenhäuser. Wurden anfänglich RWM mit Standard-Batterien eingebaut, die prophylaktisch einmal pro Jahr zu wechseln sind, stieg die Gesellschaft im Jahr 2013 auf den Einbau von Funk-RWM um. Zum einen sollen die hier verwendeten Batterien rund zehn Jahre leben, zum anderen überprüft sich das Gerät selbst und meldet frühzeitig, wenn die Batterie zur Neige geht. Die Funktionstüchtigkeit der Technik muss aber bei beiden Gerätetypen weiterhin ein Mal pro Jahr vor Ort durch einen geschulten Techniker einer Sicht- und Funktionsprüfung unterzogen werden, wobei der Techniker gleichzeitig die richtige Montage sowie die Umgebungsbedingungen prüft. Alle installierten RWM sind nicht Eigentum der Gesellschaft, sondern gemietet. Miete und Wartungskosten werden als Betriebskosten auf den Wohnungsmieter umgelegt, im Schnitt 6,15 EURO pro Gerät und Jahr. Sobald Techem den bereits beauftragten Einbau von RWM fortführen kann, wird es rechtzeitig Informationen an die jeweiligen Mieter geben. Möchten Mieter über den oben genannten gesetzlichen Rahmen hinaus weitere RWM in ihrer Wohnung installiert haben, müssen sie das rechtzeitig bei ihrem Verwalter, am besten schriftlich, anzeigen. Mieter haben den Einbau von RWM zu dulden und das grundsätzlich auch dann, wenn bereits eine Selbstvornahme (auch mit Zustimmung des Vermieters) erfolgte, das entschied am 17.06.2015 das höchste Gericht (BGH, Az: VIII ZR 216/14; VIII ZR 290/14).

 

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