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Wechsel in der Stabsebene der WOBAG
23.02.2016

 

Wechsel in der Stabsebene der WOBAG

Auf Sabine Walther folgt zum 1. März 2016 Christin Bormann als Justiziarin

Fast 22 Jahre stand Sabine Walther als Justiziarin mit auf der Kommandobrücke der WOBAG. Am 29. Februar 2016 tritt die 65-Jährige nach 42 Berufsjahren in den Ruhestand.

Die studierte Diplom-Juristin hatte sich auf Wirtschaftsrecht spezialisiert und ihre berufliche Laufbahn 1974 in einem Wirtschaftsunternehmen in Saalfeld begonnen. Mit der politischen Wende 1990 stieg sie in der Kanzlei Wannemacher & Partner ein und kam nach eigener Aussage erstmals mit dem Mietrecht in Kontakt. 1994 holte Simone Rothe, die damalige WOBAG-Geschäftsführerin, Sabine Walther als Justiziarin mit ins Boot.

„Die Anfänge hier waren, der damalige Situation geschuldet, herausfordernd“, erinnert sie sich. Es galt mit neuen, zum Teil unklaren rechtlichen Situationen umzugehen. Eigentumsverhältnisse an Grundstücken im Verantwortungsbereich der WOBAG waren nach der neuen Rechtslage insbesondere auf der Grundlage des Vermögenszuordnungsgesetzes oder durch Rückübertragungsansprüche zu klären. Die stufenweise Anpassung des DDR-Mietensystems an das bundesdeutsche war rechtlich notwendig, „aber die Mieter waren verständlicherweise nicht immer erfreut“, blickt sie zurück.

Zum Mietrecht, mit dem sich Sabine Walther auseinanderzusetzen hatten, kamen später Arbeitsrecht, Baurecht, Grundstücksver- und -käufe dazu, was die Arbeit interessant und abwechslungsreich machte. „Der Justiziar ist ein Rädchen im ganzen Konstrukt der Firma“,  beschreibt sie ihre Position an Bord.  Als Justiziarin habe sie vorausschauend in Prozesse einzugreifen, um möglicherweise eintretenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden oder zu minimieren. „Das offene Verhältnis zur Geschäftsführung hat sich dabei sehr positiv ausgewirkt  und unter den Kollegen habe ich mich immer sehr wohl gefühlt“, sagt sich rückschauend. Dass die Stelle des Justiziars bei der Vielzahl der Aufgaben nicht nur notwendig ist, sondern mit ihrem Ausscheiden in der WOBAG auch wieder besetzt wird, betrachtet Sabine Walther als Wertschätzung und Würdigung ihrer Arbeit.

Ihre Nachfolgerin arbeitet sie seit 1. Februar ein. „Wobei“, so erklärt Walther, „ein Jurist muss sich  fachlich nicht einarbeiten, der ist fit, der muss nur die neuen, anderen Strukturen kennenlernen.“ Christin Bormann kennt sie in der WOBAG inzwischen ganz gut. Die 41-Jährige, geboren in Dessau,  ist Fachanwältin für Verkehrsrecht. In eigener Kanzlei arbeitete sie nach Abschluss ihres Studiums seit 2002 in Saalfeld, „wobei das Mietrecht schon immer einen großen Raum in meiner Arbeit einnahm“, wie sie betont. Aus familiären Gründen gab die Mutter zweier Söhne (6 und 9 Jahre) ihre Kanzlei auf, ist aber nach wie vor als Rechtsanwältin zugelassen. Auf die neuen Kollegen und die neue berufliche Herausforderung freut sich Christin Bormann, auch wenn vorübergehend etwas weniger Zeit für die sportlichen Hobbys beim Saalfelder Leichtathletikverein und beim 1. SSV bleiben sollte.

Sabine Walther dagegen will in ihre Hobbys investieren: Öfter Sport im Fitness-Studio machen, Englisch vertiefen, das Bergsteigen wieder intensivieren, sich vielleicht sozial engagieren, ab und an eine der beiden Töchter nebst Enkeln in Australien besuchen. „Und vielleicht ist mein juristisches Wissen manchmal noch gefragt“, würde sie sich freuen.

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