Ihr Partner rund ums Wohnen
Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Saalfeld/Saale mbH
home | 
WOBAG | 
News
   
   
Baubeginn in der Klostergasse im Frühjahr 2016
21.12.2015

Baubeginn in Klostergasse im Frühjahr 2016

Baugenehmigung für zwei Neubauten liegt vor – Archäologen noch bis Jahresende vor Ort

Mit dem Bau einer neuen Wohnanlage im Bereich Klostergasse/Barfüßergasse wird das städtische Wohnungsunternehmen WOBAG nach aktueller Planung im Frühjahr 2016 beginnen. Diesen Termin nannte jetzt WOBAG-Geschäftsführerin Cordula Wiegand. Die Baugenehmigung für das Errichten zweier dreigeschossiger Wohngebäude, jeweils mit Staffelgeschoss, und der dazugehörenden Freiflächengestaltung liege vor. Bezugsfertig entstehen sollen somit in einem ersten Bauabschnitt bis Jahresende 2016 zwölf neue Wohnungen im viel nachgefragten Innenstadtbereich. Die Ausschreibung der Bauleistungen wird im Januar 2016 erfolgen.

Die Entwicklung und städtebauliche Neugestaltung des Quartiers zwischen Stadtmuseum und Barfüßergasse hatte sich die WOBAG schon lange auf die Fahnen geschrieben. Bereits 2014 fielen im Hinterhof des ehemaligen WOBAG-Verwaltungsgebäudes in der Klostergasse 27 die Gebäude der alten Garagen und Werkstatt. Auch das ehemalige Wohngebäude Barfüßergasse 11 sowie Nebengelasse in der Barfüßergasse 13 konnten 2014 bereits abgerissen werden, nachdem die WOBAG die Grundstücke von Privatpersonen erworben hatte. Der anfangs von der Denkmalpflege geforderte Erhalt des Wohngebäudes Barfüßergasse 13 wurde nach Intervention der WOBAG – wirtschaftlich wäre die Forderung nicht tragbar gewesen - im Herbst 2015 zurückgenommen. Inzwischen ist auch dieses Gebäude aus dem Stadtbild verschwunden.

Im Juli 2015 begannen durch die Firma Dohrmann die Erschließungsarbeiten für das neue Wohnensemble. Dabei wurden u. a. große Betonrohre für die Entwässerung in bis zu drei Meter Tiefe verlegt.

Die Tiefbauarbeiten im Rohrgraben haben Archäologen des Thüringischen Landeamates für Denkmalpflege und Archäologie begleitet. Sie hatten ein waches Auge auf mögliche Farbveränderungen des Erdreiches, denn die waren ein erster Hinweis zu möglichen archäologischen Befunden, denen dann im Einzelfall nachgegangen wurde. Das Geländeniveau lag zu Zeiten des Klosterbetriebes niedriger als heute. In den Aufschüttungen konnten laut Ausgrabungsingenieurin Martina Lörler Pfostengruben und Abfallgruben ausgemacht werden, in denen sich Keramikbruchstücke aus dem späten Mittelalter fanden. Lörlers Aufgabe war es, die Funde vor Ort zu dokumentieren, zu fotografieren, ihre Lage im Gelände zu vermerken, Zeichnungen anzufertigen und die Funde zu sichern. Eine genaue Bestimmung zu Art und Alter der Funde wird nach erfolgter Feinreinigung in Weimar erfolgen, wo sie dann dem Landesfundus zugeführt werden. Die Erschließungsarbeiten wurden durch die archäologischen Untersuchungen nicht verzögert und sind inzwischen abgeschlossen, wie die entstandene Erschließungsstraße sichtbar verkündet.

Zu sechs Wohnungen umgebaut werden soll auch das ehemalige WOBAG-Verwaltungsgebäude Klostergasse 27. Doch hier ist über die Kubatur des Gebäudes noch nicht entschieden. Ein von der der Bauherrin favorisiertes Staffelgeschoss lehnt die Denkmalpflege hier kategorisch ab, so dass man das Bauvorhaben laut Cordula Wiegand nun nochmals einer vertiefenden Prüfung unter städtebaulichen wie wirtschaftlichen Aspekten unterziehen wird.

 

 

zurück
 

zur Galerie


 
Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap |  Kontakt | Nach Oben | Drucken | Seite empfehlen