Ihr Partner rund ums Wohnen
Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Saalfeld/Saale mbH
home | 
WOBAG | 
News
   
   
Hohe Instandhaltungsaufwendungen in Haustechnik
01.04.2016

Hohe Instandhaltungsaufwendungen in Haustechnik

Ausgaben 2016 doppelt so hoch wie in anderen Jahren

 

Mit rund 150 000 Euro sind die im diesjährigen Instandhaltungsplan veranschlagten Ausgaben im Bereich Haustechnik bei der WOBAG fast doppelt so hoch wie in den Jahren zuvor. „Während wir bisher zumeist auf technische Probleme reagiert haben, wollen wir jetzt verstärkt Vorsorge betreiben, damit es zukünftig nicht zu größeren Aus- und Zwischenfällen kommt“, erklärt Volker Merkel, verantwortlich für die haustechnischen Anlagen der WOBAG, den Ansatz.

Viele technische Anlagen, die nach der Wende neu installiert wurden, sind mittlerweile fast 25 Jahre im Dauereinsatz. So ist beispielsweise geplant, dieses Jahr acht bis zehn Thermen sogenannter Etagenheizungen in Wohnungen zu erneuern. Rund 150 solcher Wärmeerzeuger gibt es in den WOBAG-Wohnungen. Die Auswahl der neuen Geräte erfolgt vor allem mit Blick auf eine hohe Energieeffizienz, eine minimale Störanfälligkeit sowie einen optimierten Wartungsaufwand.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ersatzinvestitionen ist die Erneuerung zentraler Wärmeerzeugungsanlagen. Im Haus Hüttenstraße 6 ist die erste Maßnahme aus dem Plan 2016 bereits realisiert. Geplant sind derartige Erneuerungen noch Am Mittleren Boden 1, in der Knochstraße 35 sowie im Haus Sagittariusstraße 9. In der Sagittariusstraße 11 wurde bereits 2015 ein alter Gusskessel gegen eine Brennwerttherme getauscht. Mit messbarem Erfolg, wie Volker Merkel sagt. „Die Gasverbräuche lassen sich mit der neuen Technik deutlich reduzieren.“

In acht bis zehn Wohnblöcken in Gorndorf plant die WOBAG dieses Jahr zudem den Wechsel von Regelungen der Fernwärmeanlagen.

Umfangreich wird der geplante Wechsel von Hauswasserfiltern in der Trinkwasserinstallation ausfallen. Dazu werden alle rund 130 sich in WOBAG-Eigentum befindlichen Hauswasseranschlüsse auf Erneuerungsbedarf kontrolliert. Der Austausch beginnt in den Objekten, in denen sich verstärkt Ablagerungen zeigen. Unabhängig davon werden auch weiterhin alle Hauswasserfilter monatlich von den Hausmeistern gespült.

Zur Haustechnik gehören neben Wasser- und Wärmeversorgung auch die elektrischen Anlagen. Hauseinspeisungen und Zählerplätze werden gemäß Empfehlung der Berufsgenossenschaft des Elektrohandwerks alle vier Jahre durch Fachfirmen geprüft. Die Überprüfung der Elektroanlagen in den Wohnungen findet gemäß dieser Empfehlung alle zehn Jahre statt. Die bisher unsanierten Objekte werden dabei ganz besonders unter die Lupe genommen, was im konkreten Fall nicht nur eine optische und mechanische Prüfung der Elektroanlagen in jeder einzelnen Wohnung beinhaltet, sondern auch eine thermografische, um gezielt Schwachstellen zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen frühzeitig planen und umsetzen zu können.

zurück
 
 
Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap |  Kontakt | Nach Oben | Drucken | Seite empfehlen