Ihr Partner rund ums Wohnen
Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Saalfeld/Saale mbH
home | 
WOBAG | 
News
   
   
Sanierung Judengasse 2
02.08.2016

Neue Fassade in Saalfelds Zentrum

Objekt Judengasse 2 fordert  handwerkliches Können

 

Das Eckgebäude Judengasse 2/Köditzgasse in Saalfeld, errichtet in den 1920er Jahren und ehemals eine Bäckerei beherbergend, wird einer äußeren Verschönerungskur unterzogen. Gedacht hatte die WOBAG als Hauseigentümerin anfangs an eine damit einhergehende Fassadendämmung im rückwärtigen Bereich, doch nach genauer Prüfung diesen Punkt fallen gelassen, da nur je 2 Räume pro Geschoss davon profitiert hätten. Das Gebäude ist als Einzeldenkmal eingestuft. Ganz wichtig ist der Denkmalbehörde, dass die jetzige Putzstruktur, die der Fassade eine gewisse Gliederung gibt, und die Ornamente weitestgehend erhalten bleiben. Im Erdgeschoss ist es ein grobkörniger Kratzputz, feiner ist die Putzstruktur an den Obergeschossen und unterscheidet sich hier nochmals in Bereichen zwischen sowie unter den Fenstern – was dem Auge des Betrachters allerdings nur auffällt, wenn er das imposante Eckgebäude aus einiger Entfernung anschaut. Genau da liegt die Krux: zu erhalten, wobei Hohlstellen ausgebessert, Aufputzleitungen der Telekom und für die Straßenbeleuchtung  entfernt bzw. unter Putz verlegt und viele punktuelle, unfachmännische Ausbesserungen entfernt werden müssen. Das Angleichen von Putzstrukturen zwischen Alt- und Ergänzungsputz erfordert hohes handwerkliches Können. Den  Salzausblühungen im Erdgeschoss wird man zu Leibe rücken, wenn das Ergebnis der Salzproben vorliegt, die in drei verschiedenen Höhen vorgenommen werden sollen. Nach dem Putzarbeiten erhalten Fassade, Fenster, Türe und Tore einen neuen Anstrich.

Der Haussockel wird gereinigt, die jetzige große Briefkastenanlage für die sechs vermieteten Wohnungen plus eine Geschäftseinheit in zwei Anlagen geteilt und jeweils links und rechts des Hoftores in die Außenwand intergiert.

Die Sanierungsarbeiten begannen am 11. Juli. Für die Öffentlichkeit sichtbar, weil dann den Straßen zugewandt, starten die Arbeiten etwa ab August und werden bis Mitte Oktober andauern.

Bereits im Juni abgerissen wurde im Hinterhof ein nicht mehr benötigtes Nebengebäude, wobei das in der Judengasse angrenzende Grundstück als Zufahrt genutzt werden konnte, was der private Eigentümer dankenswerterweise gestattet hatte.

zurück
 
 
Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap |  Kontakt | Nach Oben | Drucken | Seite empfehlen