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Richtfest an Wohnanlage Klostergasse
03.08.2016

Richtfest an Wohnanlage Klostergasse

Bauarbeiten liegen im Plan

Am 2. August 2016 wurde an der künftigen Wohnanlage Klostergasse Richtfest gefeiert. Zimmerer Karsten Klingsporn schlug dazu symbolisch gemeinsam mit WOBAG-Geschäftsführerin Cordula Wiegand und Saalfelds Vizebürgermeisterin Bettina Fiedler die letzten Nägel in die Dachbalkenkonstruktion.

In zwei Neubauten entstehen aktuell zwölf Drei- und Vier-Raum-Wohnungen mit Größen zwischen 70 und gut 100 Quadratmetern, für die jetzt der Innenausbau beginnt. Die Anfang März 2016 durch den Hauptauftragnehmer BARU Rudolstadt begonnenen Arbeiten liegen damit im Zeitplan, dankte WOBAG-Geschäftsführerin Wiegand allen bisher am Bau beteiligten Planern, Genehmigungsbehörden, Unternehmen und Mitarbeitern im eigenen Haus, hier namentlich Angela Becher und Doris Behning.

Cordula Wiegand erinnerte an die Historie dieses innerstädtischen Bauplatzes und blickte dabei sechs Jahre zurück. 2010 wurde mit dem Umzug der WOBAG-Geschäftsstelle aus der Klostergasse 27 in das neue Eckgebäude Friedensstraße 12 der Weg frei, über eine Quartierentwicklung Klostergasse/Barfüßergasse unter städteplanerischem Aspekt nachzudenken. Anfangs gab es Überlegungen, das Areal des alten WOBAG-Wirtschaftsgebäudes zum Museumsarchiv und -depot umzubauen. Aber die klammen kommunalen Finanzen machten dem einen Strich durch die Rechnung und so erhielt die WOBAG als städtische Tochter 2011 von der Kommune den Auftrag, das Terrain für eine Wohnbebauung zu entwickeln.

2012 wurden dazu weitere Grundstücke in der Barfüßergasse angekauft. Im Sommer 2015 begann die Erschließung des Quartieres durch die Fa. Dohrmann, parallel waren die Archäologen aktiv. Ende 2015 lag dann die Baugenehmigung für die zwei Neubauten mit insgesamt zwölf Wohnungen vor, während die Genehmigung für den Umbau des 1973 errichteten Bestandsgebäudes in der Klostergasse noch einiger Debatten mit den Genehmigungsbehörden bedurfte. Seit Mai 2016 ist genehmigt, dass dieses Gebäude nun kein Pultdach erhalten wird, sondern innenstadttypisch ein Satteldach. Trotzdem werden wie geplant weitere sechs Wohnungen hier entstehen.

Gemeinsam mit dem beauftragten Architekturbüro Dieter Zapfe aus Rudolstadt suchte die WOBAG nach akzeptablen Lösungen, die inhaltlich sowohl dem sensiblen stadthistorischen Quartier gerecht werden als auch dem Anspruch an zeitgemäßes Bauen. Die Baukosten mussten ebenfalls im Blick bleiben, und die sind laut Wiegand in den vergangenen acht Jahren in Deutschland um rund 25 Prozent gestiegen. Unberücksichtigt bleiben bei diesen Zahlen noch die Mehrkosten, die die energetischen Anforderungen mit sich bringen. Für den Bauherren gilt es, aus diesem Zahlenwerk von rund 4,3 Millionen Euro Investitionssumme (ohne zusätzlichen Grunderwerb) am Ende eine auskömmliche Refinanzierung zu gestalten mit am Saalfelder Markt erzielbaren Mieten. Laut Sabine Liebhaber, kaufmännische Leiterin in der WOBAG, werden die sich in diesem Quartier am Ende bei ca. 8,50  Euro pro Quadratmeter kalt bewegen.

Vizebürgermeisterin Bettina Fiedler betonte als Mitglied des WOBAG-Aufsichtsrates, dass die Entscheidung für diesen Wohnungsbaustandort „gut und richtig im Sinne der Stadtentwicklung war.“  Ihr ganz persönlicher Dank ging an WOBAG-Chefin Cordula Wiegand, wohl wissend, welcher Auseinandersetzungen und Hartnäckigkeit es hinter den Kulissen bedurfte, um das Vorhaben nun sichtbar für alle zu einem guten Ende zu bringen.

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