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Service-Wohnen in der Albert-Schweitzer-Straße 134
20.12.2016

Erste Mieter im Service-Wohnen eingezogen

Seit Juni 2016 stehen in der Albert-Schweitzer-Straße 134/136 in Saalfeld-Gorndorf auf zwei Etagen 28 Wohnungen für Wohnen mit Service zur Verfügung. In unserer letzten Mieterzeitung haben wir bereits ausführlich dazu berichtet. Nun sind die ersten Bewohner eingezogen.
Die Gründe für einen Wohnungswechsel im höheren Alter sind in allen Fällen ähnlich: Da ist der 72-jährige Witwer, dessen Tochter den Vater in Sachsen nicht allein leben lassen möchte. Gemütlich eingerichtet hat sich der ehemalige Berufsmusiker in seinem neuen kleinen Zuhause mit weitem Blick bis zu den Saalfelder Gartenkuppen.
Da ist das Ehepaar, das so lang wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden leben wollte. Der 88-jährige Ehemann leistete dabei lange Zeit die Betreuung seiner ein Jahr jüngeren, an Demenz erkrankten Ehefrau. Doch auch seine Kräfte ließen nach und die Kinder, selbst schon Rentner, konnten nicht regelmäßig 150 Kilometer zu den entfernt wohnenden Eltern zurücklegen, um nach ihnen zu schauen. Die Lösung war ein von der gesamten Familie gestemmter Umzug nach Saalfeld, in die Nähe der Kinder, verbunden mit der Möglichkeit, Hilfsangebote zur Bewältigung des Alltags zu nutzen. Seit Anfang Oktober lebt das Ehepaar jetzt in einer         ca. 50 m² großen 2-Raum-Wohnung. Viel größer sei die alte Wohnung auch nicht gewesen. Die Mieter fühlen sich in ihrer neuen Wohnung wohl. Nur der Umzug hat dem Alter nochmals Kraft abgerungen. Eine alleinstehende 92-Jährige, die nach eigener Aussage vor einem Jahr noch ihren Garten mit 500 Quadratmetern bewirtschaftete, inzwischen aber den Rollator zum Gehen braucht, hat sich schon sehr gut in die neue Umgebung eingelebt. „Die Ein-Raum-Wohnung ist für meine Bedürfnisse genau das Richtige“, ist sie froh, dass die Alternative, ein Heimplatz, nicht zum Tragen kam, weil die Nichte vom neuen Service-Wohnen bei der WOBAG erfahren hatte, das in Zusammenarbeit mit der AWO angeboten wird.
Das selbstständige Wohnen in den eigenen vier Wänden so lang wie möglich zu erhalten und mit vielfältigen Alltagshilfen zu unterstützen, ist auch Ziel des neuen Pflegestärkungsgesetzes, das ab Januar 2017 gilt. Personen mit den künftigen Pflegegraden eins und zwei sollen nach dem Willen des Gesetzgebers möglichst nicht stationär betreut werden. Hochrechnungen gehen davon aus, dass mit dem neuen Pflegegesetz bis zu einer halben Million Menschen mehr in Deutschland Anspruch auf Pflegeleistungen haben werden. Die WOBAG hat mit dem Angebot des Service-Wohnens Neuland beschritten, um hilfebedürftigen Menschen ihr individuelles zu Hause zu sichern.

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