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Fassadensanierung Judengasse2
20.12.2016

Strahlende Fassade im Stadtzentrum
Judengasse 2 in Saalfeld offenbart kleine, feine Details


Die im Sommer 2016 begonnenen Sanierungsarbeiten an dem das Stadtbild prägenden Gebäude Judengasse 2/Ecke Köditzgasse konnten Ende Oktober wie geplant im Wesentlichen abgeschlossen werden. In Abstimmung mit der Denkmalbehörde war es ursprünglich beabsichtigt, insbesondere an der Straßenfassade die Putze und die Farbgebung des Einzeldenkmales soweit möglich beizubehalten. Allerdings war von vornherein klar, dass im Erdgeschoss auf Grund von aufsteigender Feuchte im Putz, dieser ersetzt werden muss. Noch vor Beginn der Baumaßnahme erging der Bescheid, dass der Einzeldenkmalstatus aufgehoben wird und lediglich der Ensembleschutz bestehen bleibt. Somit entfielen die Anforderungen an die Originalität der Putzstrukturen, was es ermöglichte, wirtschaftlichere, aber trotzdem den Bestand adäquate Putze,
 z. B. grobkörnige Strukturputze statt aufwendigem Kratzputz anzubringen. Die Farbgebung lehnt sich nach wie vor an den Bestand an. Durch die neuen, etwas helleren Töne wird die große Fassade nicht nur gegliedert, sondern nun auch kleine, feine Details hervorhoben. Die einst störende, weil vorgesetzte Briefkastenanlage wurden durch zwei neue, in das Mauerwerk integrierte und in Wandfarbe gestrichene ersetzt. Das große Tor und die Fensterrahmen konnten noch in einem freundlichen Okerton gestrichen werden. Auf Grund der Witterung war das an den Fensterflügeln, der Haustür und der Ladeneingangstür nicht mehr möglich, was aber im kommenden Jahr nachgeholt wird. Des Weiteren wurde vom Bauhof der Stadt Saalfeld in Abstimmung mit der WOBAG ein Straßenbeleuchtungskörper angebracht, der jedoch erst nach erfolgter Verlegung der Zuleitung im Bürgersteigbereich in Betrieb gehen kann.
Eine neue Wechselsprechanlage von den Wohnungen zur Haus- und zur Hofeinfahrt runden die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten ab. Der von Ausblühungen befallene Sandsteinsockel wurde gereinigt und bekommt abschließend noch eine Lasur sowie eine wasserabweisende Farbe, vor allem als Spritzschutz aufgrund des hier herrschenden starken Straßenverkehrs. Ein waagerecht anzubringendes Kupferblech soll künftig das Eindringen von Regenwasser in den Sockel minimieren. Da die Arbeiten an der Fassade nicht so kostenintensiv wie anfangs geplant waren, bleibt sogar noch etwas Geld für die Sanierung der Hauseingangstreppe inklusive Podest übrig. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Mauer zum Nachbargrundstück in der Judengasse, das die WOBAG für die Zeit der Sanierung als Zufahrt nutzen durfte, wieder hergestellt.

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