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Richtfest am ehemaligen Verwaltungssitz Klostergasse 29
07.06.2017

Wohnräume statt Chefetage

WOBAG feiert Richtfest am ehemaligen Verwaltungssitz Klostergasse 29

 

Saalfeld. „War hier nicht das Büro von ...? Und hier saß …. Aber hier waren doch Wände! Und wie war das noch mal mit dem Eingang?“

Das Innere des alten WOBAG-Verwaltungsgebäudes in der Saalfelder Klostergasse 29 ist kaum wiederzuerkennen und selbst langjährige Mitarbeiter haben Orientierungsprobleme. Seit Jahresbeginn 2017 wurde das Gebäude um das Dach- und dritte Obergeschoss zurück gebaut und entkernt. Der alte gemauerte Schornstein wurde abgerissen, Fensterbrüstungen abgebrochen, um neue, durchweg bodengleiche Fenster einbauen zu können.  Erstmals gibt es Fenster auch an den Stirnseiten des Hauses. Eine neue Dachkonstruktion mit Drempel und Dachgauben ist inzwischen errichtet. Ab Oktober 2017 soll der alte WOBAG-Verwaltungssitz in der Klostergasse 29 neue Wohnanschrift für sechs Familien sein, stellte WOBAG-Geschäftsführerin Cordula Wiegand anlässlich des Richtfestes am 6. Juni  in Aussicht.  Auf dann zwei Etagen und ausgebautem Dachgeschoss werden sechs Vier-Raum-Wohnungen von 100 bis 120 Quadratmetern Größe entstehen.

Bis dahin investiert das städtische Wohnungsunternehmen rund 1,2 Millionen Euro in das Gebäude, das 1972 entstanden ist.

Nachdem Innenwände entfernt wurden, kommt im 1. Obergeschoss sogar der Grundriss des ehemaligen Speisesaals mit seinen tragenden Säulen wieder zum Vorschein. Doch das wird nicht so bleiben, denn die riesige Fläche wird in Kürze separiert, wird aufgeteilt in Wohn- und Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer, Küche, Bad und Gäste-WC. Der Blick von den noch anzubauenden Balkonen auf der rückwärtigen Gebäudeseite wird weit über die Stadt bis zum Kulm und in Richtung Orlatal schweifen können. Zugang zu den Balkonen haben die zukünftigen Mieter jeweils von den Küchen aus bzw. von einem Kinderzimmer. Das Wohnzimmer wird in allen sechs Wohnungen von der Küche aus durch eine zweiflügelige Tür erreichbar sein. Auf der dem ehemaligen Speisesaal gegenüberliegenden Seite im Gebäude residierte einst die Geschäftsführung des Unternehmens. Hier zeichnet sich schon deutlicher die künftige Wohnraumaufteilung ab. Das ehemalige Sekretärinnenzimmer wird Wohnzimmer werden, dort, wo einst die Chefs saßen, werden künftig wohl Schränke und Betten stehen. Zur hochwertigen Ausstattung der Wohnungen gehört u. a. eine Fußbodenheizung in allen Räumen.

In seiner Grundstruktur erhalten bleibt das ehemalige Treppenhaus, wobei die alten Terrazzostufen einen modernen Fliesenbelag erhalten werden. Ans Treppenhaus angebaut wird ebenfalls auf der Gebäuderückseite ein Aufzug.

Im Kellergeschoss haben  nicht nur die künftigen sechs Mietparteien der Klostergasse 29 Abstellräume, sondern auch die zwölf Mietparteien der neu entstandenen Gebäude Klostergasse 25 und 27, die ab 1. August einziehen können. Die Mietverträge sind unterschrieben.

Seit 2010, als die WOBAG ihren Verwaltungssitz in die Friedensstraße 12 verlegt hat, stand der alte Verwaltungsbau in der Klostergasse 29 leer. Ging man anfangs aufgrund der optisch störenden Kubatur des Gebäudes innerhalb des Stadtquartiers noch von einem Abriss aus, änderte sich in der Stadt Saalfeld diese Sichtweise angesichts der wachsenden Nachfrage nach innerstädtischen Wohnungen, zumal das in monolithischer Bauweise errichtete Gebäude keine substanziellen Bauschäden aufwies.

Über einen Rückbau des Hauses auf die ortsübliche Umgebungsbebauung konnte man sich schnell verständigen. Die Art der Ausführung indes bot lange Diskussionsstoff zwischen Oberer Denkmalbehörde im Land und der Bauherrin. Die WOBAG präferierte ein Staffelgeschoss, um die Quartiersbebauung einheitlich zu gestalten und attraktive Wohnungen zu schaffen. Die Denkmalschützer, die jahrelang Staffelgeschosse im historischen Stadtkern genehmigt hatten, machten nun einen Schwenk und forderten wieder ein Satteldach. Der Kniestock ist der Kompromiss, um unter wirtschaftlichem Aspekt moderne Wohnungen trotz Satteldach entstehen zu lassen. Die Mieter im Dachgeschoss haben aufgrund der nach oben offenen Räume sogar die Möglichkeit, sich im Spitzboden kleine Rückzugsnischen zu schaffen. Die beiden Mietparteien im Erdgeschoss der „alten neuen“ Klostergasse erhalten unmittelbar vor ihren Wohnungen sogar einen kleinen Vorgarten. Die komplette Außenflächengestaltung im neuen Innenstadtquartier Klostergasse/Barfüßergasse soll  im Herbst 2017 abgeschlossen sein.

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