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Momentaufnahme am künftigen Wohnhaus Klostergasse 29
16.08.2017

Balkone in besonderer Bauweise

Momentaufnahme am künftigen Wohnhaus Klostergasse 29

Zwei Monate nach dem Richtfest vom 6. Juni 2017 nimmt die Fassade des künftigen Wohnhauses Klostergasse 29 (ehemals WOBAG-Verwaltungssitz) deutlichere Konturen an, zeichnen sich Giebel, Gauben und neue Fensteröffnungen ab. Die auffälligsten Veränderungen sind auf der Gebäuderückseite auszumachen. Der Platz für den Fahrstuhlschacht wurde aufgebrochen, um das Fundament errichten zu können. Die Kellerzugänge für die Mieter der seit August bezugsfertigen zwölf Wohnungen der Klostergasse 25 und 27 wurden ausgesägt. Im Keller des Hauses Nr. 29 steht auch das Blockheizkraftwerk, das die gesamte Wohnanlage mit Wärme versorgt und nebenbei aus der Abwärme noch Strom in einer Menge erzeugt, der der Eigenversorgung der 6 Wohnungen im Altbau dienen wird, kurz vor der Inbetriebnahme.

An die sechs neu entstehenden Wohnungen in der Klostergasse 29 wurden seit Juli die Balkone angebaut und das in einer sehr aufwändigen Art und Weise. Während aus Kostengründen sonst zumeist die aufgeständerte Bauweise angewandt wird, entschied man sich hier aus gestalterischen Gründen für eine integrierte Bauweise. „Wir hätten sonst riesige Türme errichten müssen, die das Gesamterscheinungsbild beeinträchtigt hätten“, erklärt Projektleiterin Doris Behning von der WOBAG. Aber auch aus Gründen der Sicherheit und mit Blick auf Bewegungsfreiheit beim Einparken habe man sich für die elegantere aber kostenintensivere Variante entschieden.

Um die Stahlkonstruktion der Balkone in die alten Gebäudemauern integrieren zu können, wurden die Fußböden entsprechend ausgesägt, um dann mit Hilfe eines Kranes in den Fußboden jeder Wohnung mehrere Stahlträger schieben zu können, an die wiederum die Balkonkonstruktion angeschraubt wurden. Anschließend wurden die Stahlträger im Boden ausbetoniert. Nach dem Aushärtungsprozess von jeweils einer Woche wurden die gleichen Arbeiten für die Balkone des nächsten Geschosses durchgeführt. Um die physikalisch bedingten Kältebrücken zwischen Stahlträger und Betonwand zu minimieren, wurden zusätzlich sogenannte Thermokörbe installiert. So arbeitete man sich sukzessiv vom Erdgeschoss aus  nach oben. Da die Fußböden für die Aufnahme der Stahlträger offen waren, konnten Ausbaugewerke die Baustelle mit  Blick auf den Arbeitsschutz nicht betreten. Doch Dachdecker und Fassadenbauer stehen bereit, und sobald die Gebäudehaut komplett geschlossen ist, wird ab August auch mit dem Innenausbau begonnen. Bis Jahresende sollen in dem Haus sechs Vier-Raum-Wohnungen von 90 bis 110 Quadratmeter Größe entstehen.

Die Gestaltung der Außenanlagen sieht ein Abbrechen der betonversiegelten Fläche in der Klostergasse vor. An ihrer Stelle sollen links und rechts vom künftigen Eingangsbereich zwei kleine Gärten für die beiden Wohnungen im Erdgeschoss entstehen, die zur Klostergasse hin mit einer halbhohen Grundstücksmauer eingefriedet werden. Zudem werden an der Stirnseite des Hauses weitere Pkw-Stellflächen für die Bewohner des Quartiers geschaffen. Aber zuvor müssen die Gerüste fallen.

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