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Richtsfest Hospiz Kleiststraße 1
10.03.2020

Richtfest für stationäres Hospiz in Saalfeld

Viele engagieren sich für ein gutes Leben bis zum „schönen Abschied“

Schon gut drei Monate nach dem symbolischen Spatenstich für den Bau des stationären Hospizes in der Saalfelder Kleiststraße wurde am 2. März 2020 das Richtfest gefeiert. Die symbolisch letzten Hammerschläge auf dem neuen, konstruktiv verstärkten Dachstuhl des Altbaus aus den 1930er Jahren nahmen unter den Augen von Zimmerermeister Weltrich für den Bauherren WOBAG-Geschäftsführerin Cordula Wiegand und für den künftigen Mieter und Nutzer Matthias Lander vom Hospizverein vor.

„Ein großes Lob an die Bauleute und den tadellosen Bauablauf“, zeigte sich Frau Wiegand begeistert vom reibungslosen Baufortschritt. Werden dieser und das Bautempo beibehalten, könnten die ersten Gäste des Hospizes vielleicht schon im Frühjahr 2021 einziehen, deutlich früher als beim zum Spatenstich veranschlagten Termin Jahresende 2021.

Gebraucht werde das Angebot eines stationären Hospizes unbedingt, die Nachfrage sei riesig, so Matthias Lander, der Geschäftsführer der Saalebogen Hospiz gGmbH. Mit rund gut 40 ehrenamtlichen Mitstreitern betreut er im Raum Saalfeld, Rudolstadt, Pößneck sterbenskranke Menschen und deren Angehörige im häuslichen Umfeld. Dieses ambulante Angebot wird auch dann erhalten bleiben, wenn sich das Leistungsspektrum des Vereins mit dem stationären Hospiz erweitern wird.

Dass das gesamte Hospiz-Projekt in der Öffentlichkeit seit Jahren immer wieder den Stellenwert bekommt, den es verdient - zum Richtfest kamen erneut zahlreiche Vertreter öffentlicher Institutionen und Einrichtungen - freut WOBAG-Chefin Wiegand besonders. „Immerhin investieren wir als WOBAG hier gut zwei Millionen Euro.“ Dem Hospizverein als künftigem Nutzer des Hauses obliegt es, jedes Jahr fünf Prozent der anfallenden Betriebskosten, laut Lander etwa zwischen 65000 und 70000 Euro, auf Spendenbasis zu rekrutieren. „Und wir sind dabei auf sehr gutem Weg“, konnte er sich zum Richtfest über eine weitere Spende freuen. Einen Scheck über 10000 Euro übergab Beate Holzhey von der Sparda-Bank Saalfeld. Die Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt und die Volksbank Gera-Jena-Rudolstadt tragen zudem zwei Jahre lang die Kosten für eine an einem OVS-Bus angebrachte Werbung des Hospizvereins, der am gleichen Tag vorgestellt wurde.

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